Sonntag, 15. Oktober 2017

On the road - Den Haag und Scheveningen

Letztes Wochenende begab ich mich auf die Reise. Mein Geburtstagsgeschenk an mich in diesem Jahr - ein Wochenende allein unterwegs.

Holland ist nicht weit weg von Köln und immer eine Reise wert - auch bei 13 Grad und Nieselregen.

5 Uhr aufstehen, 6:09 Uhr mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und um 06:45 Uhr mit dem ICE gen Nord-Westen.

Den Haag Centraal empfängt einen mit einer schönen geometrischen Bahnhofshallendecke


und futuristischen Lampen.


Man tritt aus dem Gebäude und befindet sich mitten zwischen Hochhäusern


und moderner Kunst.


Und Piet Mondrian ist immer dabei - dieses Jahr ist 100 Jahre Mondrian & De Stijl



Von den Wolkenkratzern gelangt man nahtlos zum Art Deco oder Jugendstil. Es gibt sehr viele Gebäude in diesem Stil und ich zeige euch nur einen Bruchteil meiner Fotos - wie z.B. diese Fassade:



Und irgendwann kommt man natürlich auch zu ihr: Vermeers Mädchen mit dem Perlenohrring. Das Mauritshuis zeigt neben diesem Schmuckstück auch diverse Rembrandts und andere große holländische Meister. Das Gebäude selber ist auch ein wahres Schmuckstück.


Vom Mauritshuis gelangt man direkt zu den ältesten Regierungshäusern in Den Haag (die heute noch benutzt werden): dem Binnenhof

In dem 8eckigen Gebäude sitzt der Ministerpräsident

das älteste Gebäude Den Haags



mit dem Rittersaal



die Rückansicht mit Skyline im Hintergrund

Immer wieder interessante Fassadengestaltung:

 

eine der wenigen "Grachten"



Versteckte kleine Hinterhöfe:



Und zack steht man mitten in der Stadt vor dem "Büro" von Wilhelm Alexander - aber samstags hat auch der König frei ...



Und immer mal wieder : Art Deco, Haus, Fassade ...



De Grote Kerk, leider für Besichtigungen gesperrt.


Ich hab mich trotzdem reingestohlen (da war grad eine Austellung) und ein Foto gemacht. Leider wurde ich des Ausgangs verwiesen bevor ich die Grabstätte der Gebrüder Huygens fotografieren konnte.


und immer wieder wunderschöne alte Häuer

Dieses interessante Gebäude ist eine Tiefgarage für Fahrräder



Irgendwann trieb mich dann der Regen in die Passagen, die mehrere Einkaufsstraßen miteinander verbinden.




 und in die Kaufhäuser

Der Storch ist das Wappentier von Den Haag


Sowas ähnliches wie Galeries Lafayettes in Paris: De Bijkenkorf



Den Haag hat auch eine richtige kleine Chinatown, wo man natürlich super-lecker essen kann



Nach dem Mittagessen ließ der Regen wieder nach und durch eine wunderschöne Allee ging es dann noch zum Escher-Haus. Die dortige Ausstellung der Werke M.C. Eschers habe ich nicht besucht (ich wollte ja unbedingt noch an den Strand) - man muss sich ja was zum Wiederkommen aufheben.




Nach dem Einchecken ins Hotel, ging es dann mit der Straßenbahn Linie 1 nach Scheveningen an den Strand. Dramatik pur, jede Menge Wind und Wolken. Den Kite-Surfern war es egal, die rauschten durch die Wellen wie nix.




Kurhotel

Keine zwei Minuten nach dem ich dieses Foto gemacht hatte, fing es heftig an zu regnen und bis ich im Hotel war, war ich nass bis auf die Haut.

Nach einer heißen Dusche schön mit Schoki ins Bett gekuschelt und noch ein bisschen gelesen.

Fortsetzung folgt ...

Astrid

Donnerstag, 12. Oktober 2017

12 von 12 im Oktober


Die Nacht endet wie so häufig in letzter Zeit zum ersten Mal um diese Zeit. Gedanken wandern durch den Kopf. Wenn ich Glück habe - so wie heute - schlafe ich noch mal ein. Wenn nicht, liege ich wach und grüble, grüble, grüble ...

Aaaah - endlich Zeit aufzustehen

Der Wind treibt die Wolken über den Himmel

Es soll trocken bleiben - perfektes Fahrradwetter

Raus oder nicht raus (mit den Schrauben aus dem Knöchel) ist die Frage? Die Ärztin hat es mir freigestellt ... hm...

Am Nachmittag gibt es Leckereinachschub für die kleine (menschliche) Naschkatze

Die Katze selber trinkt lieber aus der Gießkanne

Auch die schönsten Geburtstagsblumen verwelken.

Tasse Kaffee mit dem Mädchen mit dem Perlenohrring ...


... und dabei Fotos auf dem Handy sortieren - Blogpost folgt

Der Abend bekennt Farbe am Himmel

Der Kater wärmt mir die Beine vorm Computer

Meine 12 von 12 - alle anderen treffen sich wieder bei Caro.

Nachtrag zu meinem Männertuch: Es war dem Beschenkten zu feminin ... Liebe Eva Fuchs - soviel zum Thema Männlein/Weiblein ;o)

Schönen Abend wünscht
Astrid

Sonntag, 1. Oktober 2017

Männertuch

Nachdem ich euch ja beim letzten Mal die Strickanleitung gezeigt habe, zeige ich euch heute das Ergebnis:

So schön fein in Seidenpapier eingeschlagen, kamen die Stränge bei mir an.

Betonte Abnahmen und gedrehte Maschen

Das Muster wächst.

Das Tuch ist fertig - noch ungespannt.

Beim Spannen kommt das Muster aus sehr schön zur Geltung. Die Linien sollen die Silhouette einer Stadt darstellen ... naja...

Das Spannen hat reichlich Länge gegeben.

Anleitung: Tuch "Steel City" von Josh Ryks-Robinsky (männliche Strickdesigner sind eher selten) - die Anleitung kann man auf ravelry kaufen (nur auf englisch).
Wolle: Bayak von Pasquali - gekauft im Shop von Rike (rosape.de) - 75% Yak-Wolle, 25% Viskose

Die Wolle ist ein Traum, wunderbar weich und strickt sich fantastisch. Nach dem Waschen und Spannen kommt auch der feine Viskoseglanz zum Vorschein. Das Tuch trägt sich sehr angenehm und kratzt kein bisschen. Daher ist es auch für empfindliche Männerhälse geeignet ;o) Ich habe mich vorher extra bei Rike erkundigt welche Wolle weicher ist, da ich mich nicht zwischen zwei Qualitäten entscheiden konnte. Es lässt sich auch sehr klein zusammenfalten und passt daher in jede Jackentasche.

Das Tuch soll ein Geschenk für einen guten Freund sein, aber im Moment bin ich mir nicht sicher, ob es maskulin genug ist ...  Naja - wir werden sehen.

Einen schönen Sonntag - hier war er warm und sonnig - wünscht
Astrid