Montag, 26. September 2016

Schafe streicheln

Heute kam Post aus Edinburgh.

Seitdem komme ich aus dem Streicheln gar nicht mehr raus ;o)


Die Wolle ist sooo schön kuschelig. Ich freu mich schon aufs Stricken. Das werden tolle und warme Armstulpen.

Inglis Mitts von Ysolda Teague

Aber vor dem Stricken ist Wickeln angesagt ... vom Strang zum Knäuel.

Horrido
Astrid

Mittwoch, 21. September 2016

Prairie Fire - klappt auch in Wasserfarben

Danke ihr Lieben, für euer Mitgefühl!
Es ist schön zu sehen, dass es mir nicht nur alleine so geht.

Aber ich bin mir sicher es kommen auch wieder bessere Zeiten.

Heute möchte ich euch erst mal meinen neuen fertigen Pullover präsentieren:

von vorne

von hinten

Muster en detail

Anleitung: Prairie Fire von tincanknits zu finden auf ravelry (nur gegen Geld und nur auf englisch).

Wolle: Rowan Summerspun 50% Wolle/50% Baumwolle - traumhaft zu stricken (ich hoffe, auch traumhaft zu waschen ...)


Ich liebe alle Anleitungen von tincanknits. Ich weiß gar nicht, welche ich NICHT stricken möchte. 

Das Besondere bei dieser Anleitung ist, dass sie die Größen von 0-3 Monate bis 4XL abdeckt. Da kann man also vom Baby bis zur "Big Mama" alle bestricken.

Zum guten Schluss noch ein Tragebild:


Wer sich wundert warum dass so komisch aussieht?!: 
Ich liege auf dem Boden und mache mit dem Smartphone ein Selfie - sonst klappt das mit der Armlänge nicht ;o)

Heute schon getragen und bei dem Wetter genau das Richtige gewesen - so lieb ich das.

Macht's hübsch

Astrid

Sonntag, 18. September 2016

2016 - was will dieses Jahr mir sagen?

Irgendwie komme ich in diesem Jahr nicht in den richtigen Tritt.

Vielleicht ist der Unfall die Ursache oder auch nur das Ergebnis.

Die Zeit fliegt vorbei und rinnt mir durch die Finger.

Es gibt Ups, aber meistens Downs und eine an mir ungekannte Aggressivität im Alltag.

Es gibt immer mehr Dinge (auch Menschen), die mich nerven - am meisten ich mich selber...

Ich möchte was ändern, ich weiß nur noch nicht was.

Die liebe Susanne von Neststern hat gesagt, ich würde so fleißig stricken ;o).
Lieben Dank, Susanne!

Nur das ist kein Fleiß, das ist Flucht.
Dass ich etwas tue, das mir leicht fällt und das mir Freude macht.
Dass sich, wenn die Hände beschäftigt sind, der Geist leert (klappt leider nicht immer).
Dass ich etwas nur für mich machen kann unabhängig von Ort, Zeit und Personen.
Dass ich immer wieder was Neues machen kann.

Ich hab mich jetzt mal wieder zum Nähkurs angemeldet, denn zum Nähen komme ich viel zu wenig.
Da bin ich zwar nicht so unabhängig wie ich gerne wäre, aber so ein fester Termin direkt nach der Arbeit 3 Stunden in der Woche hilft vielleicht wieder einen Anfang zu finden.

Gestern waren Sohnemann und ich in der Kölner Innenstadt - da war ich schon seit Jahren nicht mehr und Sohnemann noch nie (er ist immerhin 10 Jahre alt).

Wir haben uns beide in unserem Lieblingsgeschäft belohnt:


Das war für mich wie eine Rückkehr in glückliche Zeiten.

Ansonsten bleibt erstmal nicht viel als: Keep calm and carry on.



In diesem Sinne noch einen schönen Sonntag ;o)

Astrid

Montag, 12. September 2016

12 von 12 im September

Nachdem ich im August urlaubsbedingt aussetzen musste, hier wieder meine 12 von 12 im September.

Der Tag beginnt (zu) früh und (zu) dunkel.

Aber einer ist natürlich schon wach.

Ich brauche dazu erst ein Heimspiel ;o)


 

Kleiner Exkurs: So sieht der Laden bzw. das Café auf dem ehemaligen Felten und Guilleaume-Gelände in Köln-Mülheim aus, wo man den obigen leckeren Kaffee kaufen und natürlich auch trinken kann. (Fotos sind von Freitag).

Weiter geht's mit heute:

Dem Schulkind den Pausensnack bereiten.

So, jetzt lecker Kaffee und die Morgenzeitung.

6 Stunden @ work

Jippie-a-yeah: Feierabend und ein lecker Smoothie (Avocado, Möhre, Apfel, Kiwi, Reismilch).

Na, wie lief es denn heute mit dem Fahrrad?

Order des Sohnemanns: Mama, kannst Du bitte meine Monster füttern?

Stricken und der Kater genießt die Sohne zwischen Laub.

Die Kastanie verliert reichlich davon und die ein oder andere Kastanie.

So und jetzt noch online das Mittagessen für nächste Woche für das Schulkind bestellen.

Die üblichen Verdächtigen finden sich bei Caro.

Einen schönen Abend und eine schöne Woche wünscht euch
Astrid

Dienstag, 30. August 2016

12tel Blick im August


Spätnachmittags - viel Licht - viel Schatten



Mischt sich schon eine Spur Braun unter die Blätter ?

Kinder, wo ist das Jahr geblieben?


Alle anderen versammeln sich wieder hier.

Astrid

Freitag, 26. August 2016

Handarbeiten bei allen Temperaturen

Kaum fängt die Schule an, gibt es hitzefrei! Yippieh!

Und ich? Stricke und häkle trotzdem!

Zum Glück gerade Projekte mit Baumwolle ... Alles andere wäre ziemlich krampfig.

In den Urlaub fahren ohne meine Stricktasche? Undenkbar! Darin befindet sich auch meistens Wolle für mehrere Projekte. Ich habe gerne eine Auswahl ...

In der ersten regnerischen und kühlen Woche habe ich meine dunkelgraue Strickjacke beendet, die hat mir auf dem Boot schon treue Dienste geleistet (daher leicht verknittert). Ich muss mir nur noch eine Verschlusslösung überlegen.



Anleitung: aus einer alten Rebecca Strickzeitschrift
Wolle: GGH Ondario - ein Merino/Alpaca/Kunstfaser-Gemisch

Den Schal habe ich dann auf dem Boot begonnen. Das Muster ist simpel, 4 Reihen immer wiederholen - 3 Knäuel in verschiedenen Farben, die Streifen kommen aus der Wolle. Auch dieser Schal hat mir auf dem Boot, bei kühlem Wind, schon treue Dienste geleistet.



Anleitung: Argentieul by Julie Ferguson - ich habe beim Kauf der Wolle eine kostenlose Kopie der Anleitung bekommen.
Wolle: 2 Knäuel Louisa Harding Amitola und ein Knäuel monica design Farbenzauber - beides Wolle/Seide-Gemische


Aktuell auf den Nadeln: ein Pullover (stricken) und eine Tasche (häkeln).


Anleitung: Prairie Fire von tincanknits (top down gestrickt - also was ihr als unten auf dem Foto seht ist oben, der Halsauschnitt)
Wolle: Rowan Summerspun Merino/Baumwolle


Das Taschenhäkelprojekt ist ein Crochet-Along. Jede Woche Mittwoch wird ein weiterer Teil veröffentlicht. So sah der Anfang letzte Woche aus - oben Vorderteil, unten Hinterteil:


Anleitung: Peacock Tail Bag CAL - zu finden auf ravelry für lau
Wolle: diverse Baumwolle aus dem Vorrat

So, der Sonnenschirm steht schon parat - gleich geht's los.

Fröhliches Schwitzen
Astrid

Mittwoch, 24. August 2016

Wo samma, do samma ...

Während für viele hier in NRW heute wieder die Schule beginnt, haben wir - dank eines Fünftklässlers im Haus - noch einen weiteren Ferientag.

Könnte eindeutig schlimmer sein ;o)

Dies bedeutet zwei Dinge:

a) wir sind mit dem Boot nicht untergegangen und
b) wir haben den Rückreisestau am Sonntag gut überstanden.

Segeln war wie immer schön - ich kann nirgendwo besser relaxen als auf dem Boot. Das leichte Schaukeln entspannt mich total und beim Cloudspotting (Wolken beobachten) kann ich alles vergessen. (Ich könnte euch in diesem Post mit Wolkenbildern zuschmeißen ...)



Leider gab es nur wenig Wind - daher sind wir viel unter Motor gefahren, was dann für die Segler unter uns etwas langweilig war. Ich gehöre nicht zu dieser Fraktion - eine gewisse Schräglage des Bootes macht mich durchaus nervös und weil ich durch meinen Knöchel dieses Jahr noch ängstlicher war als sonst, war mir das Motoren durchaus recht.

Am letzten Tag gab es noch Wind und es reichte für eine halbe Stunde segeln

Segeln macht auch demütig (siehe Wind) - Wege von bis zu 500 m vom Liegeplatz bis zur Hafentoilette oder mit kaltem Wasser duschen, weil wenn zwei gleichzeitig duschen es mit dem heißen Wasser schon mal knapp werden kann im Hafen, sind keine Seltenheit.



Andererseits, wo hat man schon die Gelegenheit in Hamburg mitten in der City für 20 Euro mit 5 Personen zu übernachten. Blick auf die Speicherstadt, den Michel, die Elbphilharmonie, die Musicals und die Landungsbrücken inklusive. Und der nächste Bäcker ist auch nicht weit ;o)






Oder wann scheint einem schon mal der Mond so schön ...



Es gibt aber auch Tage, da sieht man morgens nix - Altweibersommer eben ...




Aber am Ende des Tages, ist es dann doch wieder so:


Klar verbringt man auch ein bisschen Zeit an Land. Unser Segelrevier war dieses Jahr ja die Elbe. Unser Kurs ging: Brunsbüttel - Glückstadt - Stade - Wedel - Hamburg - Wedel - Glückstadt - Cuxhaven - Brunsbüttel. Stadtbesichtigungen gehören dazu und diesmal natürlich das Watt.

Cuxhaven - Duhnen




Aber ich muss zu meiner Schande gestehen, dass mir die Ostsee besser gefällt. Auf der Elbe ist man tiden-abhängig und dass heißt, dass man zum An- und Ablegen bestimmte Zeiten einhalten sollte, damit man mit dem Schiff nicht im Schlick stecken bleibt. D.h. zum Beispiel auch mal um 6 Uhr aufstehen um spätestens um 7 Uhr morgens aus dem Hafen zu kommen, damit man um 10:30 Uhr bei Hochwasser im Zielhafen ankommt und nicht dauernd gegen die Strömung kämpfen muss.


Aber jetzt ist Sommer und Hitze und Schwüle in Köln - ich vermisse ein bisschen die kühle Brise aus dem Norden.

Allen, die noch Urlaub haben, wünsche ich einen guten selben und allen anderen einen weiterhin beschwingten Alltag.

Astrid